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Tag 1-2 |
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Tag 3 -4 |
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Tag 5 - 6 |
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Tag 7 |
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Tag 8 |
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Daytona |
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Key West |
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Miami Beach |
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Kennedy Space Cener |
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Disneyland |
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Die Mutter aller Straßen: "Highway
No. 1"
Beginnt und endet in "Key West" |
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An dieser Stelle also nun endlich der langerwartete zweite Bericht
aus den USA. Vielleicht kurz vorweg: Die Tatsache, dass ich die letzten
fünf Wochen nichts Nennenswertes veröffentlich habe, liegt
schlicht und einfach daran, dass hier nichts nennenswertes passiert.
:) Natürlich könnte ich beschreiben, dass ich hier im Kino
gewesen bin oder am x. März in einer Kneipe was trinken war. Aber
ich glaube nicht wirklich, dass das irgendwen auch nur im Ansatz interessiert.
Aber (und daher schreibe ich ja jetzt einen Bericht): Es ist über
meine Springbreak (so was ähnliches wie die Osterferien in Deutschland)
doch etwas passiert: Die Fortführung unseres ersten Roadtrips
in Kalifornien: Phil und meine Wenigkeit haben nämlich beschlossen,
während der Springbreak wieder ein Auto zu mieten und diesmal
quer an der Ostküste vorbei den ganzen Weg "runter"
bis nach Florida zu fahren. Wer jetzt denkt "ach, das geht doch
ratz fatz, sind doch nur ein paar Stunden mit dem Auto" der sei
gewarnt: Am Ende unseres achttägigen Roadtrips haben wir insgesamt
fast 4.500 km zurückgelegt (das ist in etwa die gleiche Strecke
wie von Lissabon (Portugal) nach Moskau (Russland). Nur mal so zum
Vergleich. ;)
Das Fazit unseres Roadtrips war insgesamt sehr positiv, auch wenn wir
beide der Meinng sind, dass Florida zwar insgesamt sehr schön
ist, aber bei weitem nicht an Kalifornien (der Ort unseres ersten Roadtrips)
heranreichen kann.
Ich will die einzelnen Stationen jetzt hier nicht alle langweilig abklappern
um irgendwie zu beschreiben. Daher am Besten einfach die Bildergalerie
angucken um die Reise nachzuvollziehen. Denn wie sagt der alte Spruch:
Ein Bild sagt mehr als… ;)
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Disneyworld, wie unschwer zu erkennen. |
Erwähnenswert war auf jeden Fall die Nacht der Oscar Verleihung,
während der wir uns zufällig in Key West (südlichster
Punkt von Florida) befanden. Dort hatte das lokale Kino nämlich
eine riesige Leinwand aufgebaut und ganz im Oscar Stil große
Scheinwerfer in den Nachthimmel leuchten lassen.
Das ganze war natürlich hochgradig verwirrend, da wir uns nicht
mal 36 Stunden vorher noch im fröstelnden Virginia befanden, und
jetzt schon mit mit kurzer Hose und T-Shirt im Freien saßen um
die Oscar Stars auf der Leinwand zu sehen.
Einer der interessantesten (nicht unbedingt nur positiv gemeinte) Ort
in den USA ist mit Sicherheit Miami und sein Strandableger Miami Beach.
Anfangs ist man einfach nur platt: Toller Strand, super Wetter, unglaubliche
Häuser mit Bootsanleger, hübsche Mädels wohin man blickt,
…, einfach zu viele unglaubliche Eindrücke für einen
einfachen Europäer. Man könnte anfangs sicherlich Stunden
damit verbringen, einfach nur am Ocean Drive (der Straße direkt
am Strand) zu sitzen und die Leute zu beobachten, einfach weil alles
so krass unterschiedlich zu allem ist, was man bisher so kennt.
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Unsere Helden im Kennedy Space Center
Den Himmel zum Greifen nah. ;) |
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Wobei das dann auch schon der größte Kritikpunkt von
Miami Beach wäre: Anfangs ist dieser ganze übertriebene Lifestyle
echt noch lustig. Man ammüsiert sich noch drüber, wenn man
vier Jugendlichen in einem stundenweise geliehenen 150.000 $ Auto mit
viel lauter Musik und Gejohle über den Ocean Drive fahren sieht.
Nach dem dritten Tag nervt einen dieser Lifestyle aber schon, so dass
ich persönlich dann auch schon irgendwie froh war, Miami Beach
nach dem dritten Tag wieder verlassen zu können.
Unfreiwilliges Highlight von Miami Beach betraf hingegen unser Hotel:
In der zweiten Nacht wachte ich nachts um halb drei durch den Feueralarm
auf (ich hatte irgendwie das Gefühl, das Gepiepe unterbewusst
schon eine halben Stunde gehört zu haben). Als ich aufwachte und
begann, meinen Kram noch im Halbschlaf zusammenzupacken um das Gebäude
zu verlassen, kam auch schon einer unser Zimmerkumpane aus Russland
mit dem Kommentar "Hurry up, the water level is rising" vom
Flur zurück ins Zimmer. Es stellte sich heraus, dass schlichtweg
die Sprenkelanlage eine Fehlfunktion hatte und daher das halbe Hotel
geflutet wurde. Das war ein ziemlich surreales Bild: Man steht mitten
in der Nacht im Flur eines Hotels, und durch die Decke strömt
Wasser und steht zentimeterhoch auf dem Flur.
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Abschussrampe B1 des Space Shuttle im Kennedy
Space Center. "Beeindruckend" |
Ein absolutes Muss in Florida war dann natürlich auch Disneyland
und Kennedy Space Center. Während Disneyland eher unspektakulär
war (ehrlich: da ist jeder Freizeitpark in Deutschland spektakulärer),
kann man das Kennedy Space Center nun wirklich nur als spektakulär
bezeichnen. Vielleicht liegt es daran, dass Männern nun mal tendenziell
eher von der Weltraumfahrt angetan sind als Frauen, aber am Ort zu
stehen, von dem aus das Space Shuttle regelmäßig Menschen
in den Orbit bringt, lässt einen einfach nur Erfurcht erfahren.
Auf dem gesamten Gelände hört man überall diesen orchestralen
Weltraum-Soundtrack, der stark an Filme wie Apollo 13 erinnert und
einem dieses "ich bin an einem besonderen Ort" Gefühl
vermittelt. Insgesamt also wirklich sehr zu empfehlen, nicht nur, um
mal einen Eindruck von den unglaublichen Ausmaßen einer solchen
Rakete zu bekommen.
Insgesamt war unser Roadtrip trotz geflutetem Hotel sehr gelungen.
Wie gesagt, die einzelnen Stationen kann man am Besten in der Bildergalerie
nachvollziehen. Gerade Key West, mit denen aus dem Film "True
Lies" bekannten Brücken ist auf jeden Fall sehr sehenswert.
In diesem Sinne…
stefan:.
Forsetzung folgt...